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Mithilfe seiner Technik werden Bandaufnahmen, digital oder analog, auf einfache Weise, mit entsprechendem Equipment, rückwärts abgespielt. Und so unglaublich es klingt, aber man kann sehr deutlich Wörter oder ganze Sätze verstehen, die sich in unserer Vorwärtssprache verstecken, falls man diese rückwärts ablaufen lässt. Tatsächlich wurde damit bereits ein Mörder überführt, der bis zu diesem Zeitpunkt vehement die Tat bestritten hatte. Das aufgezeichnete Verhör wurde rückwärts abgespielt und das ganze Geständnis wurde erstaunlicherweise offensichtlich. Als die Tatwaffe gefunden wurde, gestand der Täter. Es war ganz so, als hätte sich sein Unterbewusstsein mit relevanten Botschaften in seine unwahren Aussagen eingemischt, die man aber nur rückwärts verstehen konnte. Für die einen kann diese Technik der Rückwärtssprache (amerik.: Reverse-Speech) als verlässlicher Lügendetektor dienen, für andere aber eine unabhängige Quelle zur Erforschung des eigenen Unbewussten sowie zur Offenlegung tatsächlicher Absichten einer bestimmten Person, so z.B. denen eines Politikers, darstellen.
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Aktive Forschungen
Die Psychologin Dr. Ph.D. Katrin Meißner hat sogleich mit über 140 Testpersonen aus drei Altersgenerationen diese Technik getestet und kam zu unglaublichen Ergebnissen. Nicht nur waren die Kinder recht zügig begabt im Heraushören der reversalen Sätze, sondern auch viele andere Teilnehmer. Ein rückwärts entdeckter Satz wird hierbei fachmännisch als ein „Reversal“ bezeichnet. In der Aufzeichnung vieler Kommentare und daher gesprochenen Sätze, entdeckte man ungefähr zwei Reversals pro Minute Sprechzeit. Eine erhebliche Anzahl von Reversals ergab sich somit aus Reden oder Vorträgen jeder Art. Besonders interessant ist der befremdliche und erstaunliche Zusammenhang, der sich bei der Analyse der Reversals zeigte, denn sie stehen oftmals im direkten Kontext zum Thema, das z.B. in einer Rede behandelt wurde. Darüber hinaus ist es für einen Laien zwar hie und da möglich, ein Reversal zu finden, aber es ist ohne eine entsprechende Ausbildung wirklich nicht einfach. Die Testpersonen konnten anfangs nur die Reversale verstehen, die ihnen isoliert vorgespielt wurden. Dabei waren diese Testpersonen aus mehreren Ländern mit ihren unterschiedlichen Muttersprachen zugegen und die Ergebnisse blieben trotzdem stabil. Bei ihren Tests konnte ich in etwa folgende Ergebnisse recherchieren:
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Studienort:
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Internationale Universität von Kalifornien
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Anzahl der Probanden:
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143
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Alter der Probanden:
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zw. 9 bis 70 Jahren
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Hörbare Reversals bei erfahrenen Probanden:
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ca. 3-6 pro Minute
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Hörbare Reversals bei unerfahrenen Probanden:
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ca. 0,5 bis 1 pro Minute (fragmentarisch)
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Bestätigte Ergebnisse in den Sprachen:
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Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Hebräisch und die Sprache der Aborigines
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Schwankende Ergebnisse bei Altersunterschieden:
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nein
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Faktor zur Steigerung von Reversals:
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Emotionen (andere Faktoren unerforscht)
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Prozentuale Erlernbarkeit::
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ca. 90 %
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Hörbarkeit des korrekten Reversals f. Anfänger:
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ca. 50 %
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Projizierte Reversale der Probanden:
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ca. 50 %
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Keine wahrgenommenen Reversale der Probanden:
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ca. 5-10 %
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D.J. Oates behauptet defintiiv, dass es unmöglich ist, in einem erkannten Reversal zu lügen, da das Bewusstsein nicht in der Lage sei, irgendeine Kontrolle auf die rückwärts gesprochenen Laute einzuwirken, solange die Sätze vorwärts ganz normal ausgesprochen wurden. Würde man nun versuchen, die rückwärts gesprochenen Ergebnisse zu manipulieren, müsste die Person halbe oder ganze Sätze einbauen, die man wiederum nur rückwärts verstehen könnte, aber vorwärts einen gehörigen Kauderwelsch ergäben. Somit ergibt sich eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit, dass es völlig unmöglich ist, Reversals zu fälschen, vorausgesetzt, die aufgenommenen, vorwärtslaufenden Sätze sind in der Muttersprache der Testperson. Dies ist ein sehr wichtiger Unterschied, da es ja Personen gibt, die rückwärts sprechen und singen, aber sobald man es vorwärts abspielt, nur beinahe die normale Sprache erzeugt. Gewiss kennt man das aus der einen oder anderen TV-Show.
Als Ergebnis der Forschung von Meißner lässt sich auf wissenschaftlicher Basis sagen, dass unsere Sprache zweischichtig ist. Tagtäglich geben wir Botschaften an andere Menschen weiter, in denen sich Unmengen versteckter Reversals befinden, verborgene Nachrichten an unsere Mitmenschen, die man für den kognitiven Verstand nur nahezu hörbar machen kann, sobald man ihm diese rückwärts vorspielt. Das Gehirn erzeugt diese Reversals, um sich auf mehreren Ebenen verständlich zu machen, aller Wahrscheinlichkeit nach direkt vom persönlichem Unterbewusstsein beeinflusst. Besonders interessant zeigt sich die Anwendung dieses Verfahrens auch im persönlichen Bereich, z.B. zum Aufspüren verlorener Erinnerungen, unterbewusster Ansichten, verdrängter Gefühle usw. Aus diesem Grund ist nicht nur der Geheimdienst, sondern auch die Psychologie sehr an der Technik interessiert. Aus esoterischer Sicht kann man ebenfalls hervorragend mit dem Unbewussten arbeiten und Gründe für Barrieren oder Hindernisse auf dem Weg seiner persönlichen Entwicklung aufdecken oder sich ganz einfach von medialen Botschaften inspirieren lassen.
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